Schlaraffenland

Am Busbahnhof wartet George auf mich, ein Freund der Familie Gründel, in deren Wohnung ich in Bukarest wohnen darf. Zum Glück konnte ich den über SMS auf dem Laufenden halten und er hat nicht fünf Stunden, sondern nur rund eine warten müssen. George fährt mich mit dem Auto zu der Wohnung, unterwegs kommen wir an der Stadtmitte inklusive sozialisatscher Prachtstraßen und Chausescu-Palast vorbei.

Bukarest

In der Wohnung ist alles vorbereitet. Betten frisch bezogen, Handtücher gewaschen und nachdem George losgezogen ist sogar der Kühlschrank gefüllt. Außerdem bekomme ich mit Metro-Tickets, aufgeladenem Prepaid-Handy und einheimischer Währung ein Bukarest-Starter-Kit, welches Julia und mir später viel Geld und Stress erspart. Wie im Hotel hier, nur besser.

Waschmaschine gibt’s auch… geht aber leider nicht

Ich bin total froh, mich nach den ganzen Reisestrapazen einfach nur ausruhen zu können und danke in Gedanken Marie, ihrer Mutter Cristina, George und der Nachbarin, die hier innerhalb einer Nacht (so spät habe ich mich angekündigt) alles hergerichtet hat. Das soll nicht der letzte Dank an die alle gewesen sein. „I don’t want to father you“ betont George noch, bevor er loszieht, um sich um weitere Dinge für uns zu kümmern.

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