Huanchaco

Wir finden sofort unser Lieblingshostel namens „MERI“, was in der Muttersprache der finnischen Betreiber Meer bedeutet. Das Ding ist ein günstiges Surf-Hostel mit Chart-Musik, einer Skaterampe im Hof und einer Draussen-Küche wie in Samaipata. Als wir da Nudeln kochen, sprechen uns Brett und Hannah an, ob wir Deutsche wären. Die beiden sind Amis, haben aber eine Zeit lang in Deutschland gelebt und sich dort auch kennengelernt. Mit ihnen unternehmen wir die nächsten Tage recht viel.

In Huanchaco ist alles billiger und schöner als in Trujillo, die Pazifiklage sorgt für klaren Himmel und konstante Wellen das ganze Jahr lang. Deshalb kommen aus der ganzen Umgebung Leute zum Surfen her. Als wir uns am zweiten Tag auch auf den Brettern raus wagen, sind die Bedingungen günstig: Kleine Wellen und mit Alejandro ein super Lehrer führen zum schnellen Erfolg und beim dritten Versuch stehe ich auf meinem (zugegebenermassen riesigen Anfänger-) Board. Mit Alejandro klappt bei Celia, Julia und mir nahezu jede Welle. Als wir es dann später alleine versuchen eigentlich gar keine. Am nächsten Tag das selbe Spiel. Nur durch Alejandro’s Ansagen stehe ich irgendwie jedes Mal wieder auf dem Brett, ohne ihn geht nicht viel.

Insgesamt ist Wellenreiten eine super Sache, das wird nicht das letzte Mal für mich gewesen sein. Nach einigem Hin & Her entscheiden wir uns dagegen mit Elsa, Celia und einer weiteren Freiwilligen nach Mancora zu fahren. Das hauptsächlich aufgrund des langen Rückweges zu unserem Abflugort Santa Cruz de Bolivia, der so schon anstrengend genug wird.

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