Coroico

Am Ortseingang von Coroico steht auf einem Schild „Bienvenido a Coroico – Welcome to paradise“. Das Schild hat recht, wir sind im Paradies gelandet. Saftig grüne Berge, Pflanzen mit blutroten Früchten, Vögel mit knallgelben Federn, Kolibris, die kaum größer sind als Schmetterlinge, verrückte Dschungelfarne, eine Unterkunft der Superlative und wo man hinblickt nette Menschen. Die Idylle stören nur jeweils 50 Mückenstiche beim Aufwachen ab den Füßen aufwärts. Wieder Zeit zu entspannen und zum Lesen (sehr zu empfehlen von Precht: Wer bin ich und wenn ja wie viele?). Eine Wanderung machen, auf der wir zwar nicht den ursprünglich anvisierten Wasserfall erreichen, aber einem spannenden Pfad durch den Dschungel folgen und auf dem Rückweg leckere Mandarinen frisch von der Plantage snacken. Auf der Plaza bei einer Zirkusnummer als Zipfelmützenbert assistieren und mit Macheten jonglieren, dabei einen kaputten Finger abholen. Im hosteleigenen Restaurant, welches von einem französischen Aussteigerpaar betrieben wird, 4 Tage hintereinander mein neues Lieblingsgericht bestellen, Steak à la Roquefort. Und ganz viel am Pool liegen.

2 Gedanken zu „Coroico

  1. Schon das 2. Paradies auf dieser Reise. Gibt es denn mehrere? Habe ich in Reli nicht richt aufgepasst ;)?
    Na egal, Hauptsache ihr kommt nicht völlig frustriert ins herbstliche Deutschland zurück – bringt einfach einen riesen Sack Sonne und paradiesische Verhältnisse mit, ja?

  2. LOBOSCH, DEINER OLLEN TANTE UND DEM DAZU GEHÖRIGEN ONKEL HAT’S BEIM BERICHT ‚EL CAMINIO DE LA MUERTE‘ ZIEMLICH DEN ATEM VERSCHLAGEN!! WIR SIND DARUM HOCH ERFREUT NUN BEIM LESEN DER COROICO-INFOS ENTSPANNEN UND BILDER & BERICHT GENIESSEN ZU KÖNNEN! SIND GESPANNT AUF FORTSETZUNG…

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